Königsetappe auf der Schwäbischen Alb: Höhlen und Burg Hohenzollern
Nummer vier. Königsetappe! Wie gut, dass wir gestern Abend in den Uracher Alb-Thermen unsere Muskeln gelockert hatten. Gleich nach dem Frühstück genießen wir den ersten von drei feinen Anstiegen, die sich heute in den Weg stellen. Darum denken wir in Pfullingen und Gomaringen daran, unsere Getränkeflasche zu füllen. Für willkommene Abkühlung kann auch auf andere Weise gesorgt werden. Auf der Königsetappe liegen spannende Angebote zur sofortigen Klimaveränderung. Sie heißen Nebel-, Bären- und Karlshöhle.
Was hatten wir noch nicht erwähnt? Richtig: Wasserfälle. Einen von ihnen passieren wir auf der fünften Etappe bei Hausen am Tann. Wir kommen ins Gebiet der sogenannten Zollernalb. Unser Weg hat großartige Blicke auf die Burg Hohenzollern eingebaut. Die Entdeckung, die uns am meisten verblüfft, ist jedoch die Landschaft. Tatsächlich, die Schwäbische Alb kann sogar flach sein. Wenige Kilometer nur, gewiss, aber das kurze Stück Erholung nehmen wir gerne mit. Bergig wird’s von ganz allein. Die letzten Kilometer sind fordernd. Die Schwaben setzen gerne das Attribut „mordsmäßig“ hinzu, wenn sie eine gewisse Steilheit beschreiben. Das passt wieder bestens, schließlich haben wir das Killertal durchquert. Das Leben ist schön!